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"TSCHITTY TSCHITTY BÄNG BÄNG" / "Chitty Chitty Bang Bang" 70mm Film Introduction
Schauburg's 9th Todd-AO 70mm festival, Karlsruhe, Germany

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Feature film text by: Written by Udo Heimansberg Date: 22.09.2013
Udo Heimansberg introducing "Chitty Chitty Bang Bang"

Nachdem Gert Fröbe bereits mit den Produzenten Harry Saltzmann und Albert Broccoli zusammengearbeitet hatte (er war der bislang beste Bond-Bösewicht Auric Goldfinger und der Einzige, der dem Film seinen Namen gab!) lag es nah, dass man ihn für den Baron Bomburst in Chitty wieder fragen würde. Kurz nach Vertragunterzeichnung bei der Royal Premiere von DIE TOLLKÜHNEN MÄNNER IN IHREN FLIEGENDEN KISTEN wurde er von der Queen gefragt, was er als nächstes spielen würde. Fröbe antwortete: „Einen Baron“. Darauf die Queen: „Einen guten oder einen bösen?“ Fröbe: „Einen deutschen!“ Pause. Dann ein nachdenklich gehauchtes „Aha!“. Vielleicht dachte sie an die enge Verwandtschaft der Königlichen Familie mit deutschen Adelshäusern?*

So hatte der ehemalige Zwickauer Theatermaler in den 60er Jahren eine steile Karriere im internationalen Film. Sein Baron Bomburst, der ständig versucht, sich seiner Frau zu entledigen und die Kinder aus seinem Reich in den Untergrund verbannt, ist einer der Höhepunkte des Films.
Sein Handlanger, der Kinderfänger, ist dagegen wirklich böse und ein äußerst unangenehmer und düsterer Charakter, perfekt gespielt von Sir Robert Helpman. Er spielte in den Filmen von Powell & Pressburger DIE ROTEN SCHUHE und HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN und war der böse Prinz Tuan in Nicolas Rays 55 TAGE IN PEKING. „Sir Bobby“ war Theater- und Filmschauspieler, Choreograf, Tänzer und Regisseur. Er lebte seine Homosexualität schon in der 40er Jahren ungewöhnlich offen.
Ein Ausnahmeschauspieler, der in CHITTY den Kindern wirklich Angst einjagt!

In weiteren wichtigen Nebenrollen sind zu sehen: Der britische Komiker Benny Hill (mit deutschem Akzent), Lionel Jeffries, überdreht wie immer als Opa Potts. Desmond Llewelyn, „M“ aus den Bond-Filmen ist dabei, ebenso James Robertson Justice, der Gelegenheitsschauspieler mit dem bewegten Leben: Er promovierte in Bonn, kämpfte als überzeugter Sozialist im Spanischen Bürgerkrieg gegen Franco und hatte seinen Einstand als Schauspieler in einem Stück von Peter Ustinov, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband. Barbara Windsor, die berühmt-berüchtigte Blondine aus den „Carry-On“-Filmen (Vorbild für den Typ Ingrid Steeger in Klimbim) spielt die Freundin des armes Mannes, der Caratacus Haarschneidemaschine ausprobiert. Und eines der Kinder, die im Untergrund leben, ist Phil Collins. Genau hinsehen!

Die Hauptrollen sind besetzt mit dem Star aus dem Welterfolg MARY POPPINS, Dick van Dyke, der hier seinen kuriosen Cockney-Akzent etwas verbessert hat. Er ist ein symphatischer Caractacus Potts mit eigenständigen Charakterzügen und kein Abklatsch von Bert, dem Schornsteinfeger (Seine Erfindungen sind herrlich skurill und bizarr, sie wurden geschaffen von Rowland Emett).
Leider ist die Heroine Sally Ann Howes keine Julie Andrews, ihr fehlt jegliche Ausstrahlung und sie ist einer der Schwachpunkte des Films.

Das Drehbuch, nach der Romanvorlage von Bond-Autor Ian Fleming, stammt von Roald Dahl.
Er schrieb die Drehbücher zu MAN LEBT NUR ZWEIMAL, DAS HAUS DER SCHATTEN und der Erstverfilmung von CHARLIE UND DIE SCHOKOLADENFABRIK. Von ihm stammen die, ebenfalls verfilmten, Kinderbücher JAMES UND DER RIESENPFIRSICH, HEXEN HEXEN, MATILDA und DER PHANTASTISCHE MR. FOX.

Ken Adam, der die meisten Bond-Film-Dekorationen gestaltete, konnte sich in CHITTY austoben: Bemerkenswert die Bonbonfabrik von Lord Scrumptious (übersetzt sowohl fabelhaft als auch knusprig!) und der Ballraum in Vulgarien, in dem die überalterte High Society nach einem gemächlichen Walzer tanzt, ist, zusammen mit den herrlichen Kostümen von Joan Bridge und Elizabeth Haffenden („Ben-Hur“), eine wunderbare Mischung aus Fellini und „Tanz der Vampire“!

Doch der wahre Star des Films ist natürlich Chitty: Ein herrlicher, für den Film gebauter Oldtimer, der noch heute existiert : 2012 wechselte dieses Original den Besitzer- für stolze 850.000 Dollar!
Gekauft hat ihn „Herr der Ringe“-Regisseur Peter Jackson! Vielleicht fliegen die Hobbits im dritten Teil damit nach Mittelerde…

Wie bereits im Film ist der Wagen zugelassen auf GEN11.

GEN11 steht so schon im Buch von Ian Fleming: Gen steht für das lateinische Genii (mystische Schutzgeister, ähnlich dem arabischen Dschinn). Chitty hat einen Ford 3000 V6 Motor und Jackson freut sich auf seine erste Ausfahrt: „Chitty kann fliegen, sie konnte es und sie wird es wieder!“ (Aus dem englischen Originaltext ergibt sich, dass Chitty weiblich ist. „She can fly!“)

Es gab insgesamt 5 Chittys für den Film, entworfen von Ken Adam und Rowland Emett, einmal das Original, dann eine etwas kleinere beweglichere Version und drei Modelle. Später gab es noch lizensierte Nachbauten (GEN22) von Fans, einer davon wechselte gerade in England den Besitzer für 500.000 Pfund!

Für die Bühnenfassung wurde dann erneut ein Chitty gebaut: Mit Kosten von 750.000 britischen Pfund das bisher teuerste Bühnenrequisit aller Zeiten!

Die Außenaufnahmen in 70mm Super Panavision fanden in Rothenburg ob der Tauber, Dinkelsbühl und auf Schloß Neuschwanstein statt, an der Kamera stand der 70mm-erprobte Christopher Challis (DIE TOLLKÜHNEN MÄNNER). In den Pinewood-Studios wurden die Innenaufnahmen gedreht.

Die Kritik reagierte verhalten bis vernichtend.

Beispiele: „Diese zweieinhalb Stunden überzuckerter Schrulligkeiten dürften selbst dem Unempfindlichsten den Magen umdrehen.“ Schrieb das Monthly Film Bulletin.

Oder: „Ein weiterer musikalischer Rohrkrepierer im Gefolge von 'The Sound of Music' und 'Mary Poppins'." Befanden Ronald M. Hahn, Volker Jansen, Norbert Stresau: Lexikon des Fantasy-Films.
Heute urteilt man da schon etwas differenzierter:

"Dieses überlange und unerhört teure Märchen-Musical teilte zusammen mit dem zwei Jahre zuvor entstandenen „Doctor Doolittle“ [sic!] das Schicksal, an den Kinokassen einen fürchterlichen Reinfall zu erleben, was aus heutiger Sicht eigentlich nicht ganz verständlich ist, denn Tschitti Tschitti Bang Bang ist eine in jeder Hinsicht amüsante und liebevoll gestaltete Fantasy-Geschichte voller skurriler Einfälle und perfekter Trickaufnahmen. (...) bonbonfarbenes Musical, das außer dem titelgebenden Song Chitty Chitty Bang Bang nur wenige schmissige Melodien enthält (...)." - -jg- in: Das große TV Spielfilm Filmlexikon. Digitale-Bibliothek- Sonderband (CD-ROM-Ausgabe)
Nicht nur das DOCTOR DOLITTLE mal wieder falsch geschrieben ist- die Beurteilung der Musik kann ich nicht nachvollziehen. Womit wir bei der wichtigsten Komponente des Films angelangt wären:

+THE BOYS
Die Sherman-Brothers

Robert Bernard Sherman (*19.12.1925 in New York City, +5.3.2012 in London) und dessen Bruder Richard Morton Sherman (*12.6.1928 in New York City). Ihr Vater, Al Sherman, war ebenfalls ein bekannter Songschreiber von Tin Pan Alley und stammte, wie George Gershwin und Aaron Copland, von russisch-jüdischen Emigranten ab. (Gewisse Elemente der russisch-jüdischen Folklore finden sich in ihren Songs, wie z.B. „Feed The Birds“ (dem Lieblingslied von Disney, welches auch auf dessen Beerdigung gespielt wurde) oder „Chim,Chim,Cheree“- einem positiven, lebensbejahenden Lied in Moll!).

Seit 1961 arbeiteten die Beiden („The Boys“) für Walt Disney, ihr erster Filmsong war „THE PARENT TRAP“, gefolgt von „WINNIE POOH“ , „MERLIN UND MIM“ und ihrem ersten, durchschlagenden Erfolg, der mit 2 Oscars ausgezeichnet wurde: MARY POPPINS. Lieder wie „Chim,Chim,Cheree“, „A Spoonful Of Sugar“ oder „Feed The Birds“ wurden zu Evergreens, ganz zu schweigen von „Supercalifragilisticexpialidocious“. 2004 wurde aus dem Filmmusical dann auch ein Bühnenmusical, zunächst in London, dann am Broadway, wieder mit durchschlagendem Erfolg!

Auch legendär ihre Songs im DSCHUNGELBUCH, u.a.: „Trust In Me“, „I Wanna Be Like You“, „Colonel Hathi´s Parade“.

Der 3 Jahre ältere Robert meldete sich mit 17 Jahren freiwillig zur Armee weil er „Deutsche töten“ wollte. Von seinen Kriegserlebnissen (ein zerschossenes Knie, die Befreiung von Dachau und der Anblick des Grauens, Zerstörung und Tod) hat er sich nie befreien können. Er war der Ruhigere der beiden Brüder, der Introvertierte. Er arbeitete ständig an seinem großen amerikanischen Roman, der vor einigen Jahren doch noch einen Verleger fand: MOOSE. Er widmete sich der Malerei, hatte zahlreiche Ausstellungen. Das die teils melancholische Musik zu „Zuckermanns Farm“ (Charlotte´s Web) zu seiner Liebsten gehört, wundert da nicht.

Richard war der Optimist und Lebenskünstler- Robert sparsam und knauserig, Richard gab es mit vollen Händen aus. Er war der Extrovertierte, der Showman. In allen Features ist er der, der redet und mit Inbrunst (meist falsch) singt. Er komponierte auch die Songs, in frühen Jahren mit anderen Partnern. Mit seinem Bruder hatte er selten Kontakt, die beiden waren in den letzten Jahrzehnten zerstritten, ohne genau zu wissen, warum. Die Familien litten darunter und die jeweiligen Söhne versuchten des Öfteren, diesen Zustand zu ändern- mit unterschiedlichem Erfolg. So fröhlich wie ihre Lieder, die den Menschen so viel Freude bringen sollten, war das wirkliche Leben der Sherman-Brothers, wie so oft, nicht.

Vor CHITTY hatten sich die Beiden von den Disney-Studios getrennt. Obwohl sie später noch für das Studio arbeiteten („Bedknobs & Broomsticks“) war es für sie- nach dem Tod von Walt Disney- nie wieder so wie vorher. Zumal neue Teams, die mehr dem „Zeitgeist“ huldigten, ihnen ihre Position als Erfolgsduo streitig machten.

Da kam das Angebot von Albert Broccoli genau zur rechten Zeit: CHITTY CHITTY BANG BANG war nach Roberts Geschmack und Richard wurde überredet. Mit frischem Elan und voller Kreativität ging´s ans Werk: Mit dabei der musikalische Leiter von MARY POPPINS, Irwin Kostal.

Das Titellied ist ein Ohrwurm, den man so schnell nicht wieder los wird. Daneben gibt es noch wunderbare und unvergessliche weitere Titel wie „Hushabye Mountain“, „Doll On A Music Box“ oder „The Roses Of Success“. Für „Me Ol´ Bamboo“ wurden so viele Xylophone verwendet, dass in ganz London kein Xylophon-Spieler mit Instrument mehr aufzutreiben war.

Nach MARY POPPINS dürfte CHITTY das erfolgreichste Filmmusical der Brüder sein- viele Songs der beiden Shows gehören in angelsächsischen Ländern inzwischen zum nationalen Liedgut- ohne das jemand die Autoren kennt. Ein weitaus bekannterer Andrew Lloyd Webber dürfte weitaus weniger dazu beigetragen haben…

Der Erfolg des Films und seiner Musik führte 2002 zu einer Neuauflage im Londoner Westend: CHITTY kam ins Theater, mit neuen Songs, natürlich von den Boys. Nach 3 ½ Jahren wurde die Show abgesetzt: Rekord: Sie lief am längsten und nahm 70 Millionen Pfund ein!

Richard starb am 6. März 2012. Robert ist weiterhin aktiv, er war einer der Songwriter bei LITTLE NEMO, 2011 erneut beteiligt an WINNIE THE POOH. Es geht also weiter mit den „Roses Of Success“!

Udo Heimansberg, August 2013.

+Film: THE BOYS
May 22, 2009, The Boys: the Sherman Brothers’ Story, a critically acclaimed documentary film about the pair. The film was directed and produced by their sons, Gregory V. Sherman and Jeff Sherman, and distributed by Walt Disney Pictures.

*Gert Fröbe: “Auf eine Neues, sagte er…” Albrecht Knaus Verlag, 1988 ISBN 3-8135-0701-7
 
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CHITTY CHITY BANG BANG

After Gert Froebe worked together with producers Harry Satzman and Albert Broccoli (he was the heavy Auric Goldfinger, who gave the third James-Bond-movie its title) it was an easy task for them to cast their Baron Bomburst in Chitty Chitty Bang Bang. After he signed the contract, Froebe attended the Royal Premiere of Chitty in London and was asked by Her Majesty, Queen Elizabeth II. what he planned to do next. “I play a baron!”, he answered. “A good or a bad one?”, her Majesty asked him. Froebe: “A German one!”. Short pause. Then came a thoughtful: “I see!”. Maybe, she remembered their families German-aristocratic roots!

So this former scene-painter from the small town Zwickau in east-Germany made a career in international motion picture business. His Baron Bomburst, dictator of Vulgaria, notoriously trying to get rid of his wife (Anna Quale), is a quite lovable villain. Just another kind of evil character is the child-catcher, played by Sir Robert Helpmann (born with one “n”, but changed to two because of avoiding 13 letters!), he worked for Michael Powell and Emeric Pressburger in films like “The Red Shoes” or “Tales Of Hoffmann” and Nicholas Ray in 55 Days At Peking as Prince Tuan, a similar unpleasant character. Sir Bobby was dancer, choreograph and actor, living his homosexuality quite openly since 1938. In “Chitty” he really scares the young audience!

In important supporting roles we find the British comedian Benny Hill as the Toymaker with a heavy German accent, Lionel Jeffrey as always enjoyable over the top as the British eccentric, Desmond Llewelyn, “Q” from the Bond-movies (not “M”, as I wrote in the Karlsruhe program, sorry!) is with us as well as James Robertson Justice as Lord Scrumptious, the close friend of Peter Ustinov, fighting as socialist in the Spanish Civil War, studied in Bonn (Germany), and never enjoyed acting lessons. Barbara Windsor was the female lead in most of the “Carry On”-films and if you look carefully you might find Phil Collins as one of the children living in the dungeons of Vulagaria!

Dick van Dyke, the star from “Mary Poppins”, is Caractacus Potts, the Inventor, and he gives a lovable performance. His British accent has improved since “Poppins”, but is still a bit strange. Caractacus´ character is quite different from “Poppins” Bert, but Dick van Dyke is always Dick van Dyke for the benefit of any film of this kind. On the other hand Sally Ann Howes as Truly Scrumptous (!) is not a Julie Andrews and therefor lacks warmth and authenticity.

As for the children: Heather Ripley is perfect, Adrian Hall lost beside her. She told in interviews about her difficulties at school after “Chitty”: ”They occasionally sang "Chitty Chitty Bang Bang" at me.'' In a nice way? “It's not really possible to sing "Chitty Chitty Bang Bang" in a nice way.'
The script was written by Roald Dahl after a novel by Ian Fleming of Bond-fame. Beside “You Only Live Twice” he wrote a lot of children´s stories turned into films like “Charlie And The Chocolate Factory”, “James And The Giant Peach” and “The Fantastic Mr. Fox”.

Ken Adam joined in as a Bond-Teamster, creating fantastic sets as the Scrumptious sweets factory, the castle in Vulgaria or the home of the Pott´s. The lavish costumes were designed by Joan Bridge and Elizabeth Haffenden, Academy-Award-winners for “Ben-Hur”.

But the real star of the film is, by any means, Chitty herself. 2012 Peter Jackson, the director of “Lord Of The Rings” and “Hobbit” bought her for 850.000$ and claims she actually can fly- maybe we´ll see the Hobbits in part III flying down to Middle Earth in “Chitty”…

The car is actually licensed since 1968 as GEN11. GEN comes from the latin “Genii” and means a guardian spirit as in the Arabic “Djinn”. She has a Ford 3000 V6 engine and is in fact female, because it claimed in the film and by Peter Jackson: “She can fly!” There were in fact five “Chittys” build for this movie, designed by Ken Adam and Rowland Emett (who also “invented” all the inventions of Caractacus in the film!): The original size, a smaller one and three models. For the stage musical in London 2002 they built another “Chitty”: 750.000 British pound made her the most expensive prop ever built for the theatre!

The exteriors were filmed in 70mm Super Panavision by Christopher Challis (“Those Magnfificent Men In Their Flying Machines”) in Rothenburg ob der Tauber, Dinkelsbühl and on Schloß Neuschwanstein, all located in Bavaria. Interiors were of course filmed at Pinewood!

“The Boys”
Responsible for songs and musical score were three of the most famous names in film-musicals of the 60s: Robert Bernard Sherman (*19.12.1925 in New York City, +5.3.2012 in London), Richard Morton Sherman (*12.6.1928 in New York City) and Irwin Kostal (* 1. Oktober 1911 in Chicago, Illinois; † 23. November 1994 in Studio City, Los Angeles, Kalifornien). The Sherman´s father was a famous songwriter of his own and had the same Russian-Jewish ethnic background as colleagues like George Gershwin or Aaron Copland. You will find many folkloristic elements in their songs, like “Feed the Birds” or “Chim Chim Cheree”- an optimistic song written in a minor key!

Since 1961 both worked for Walt Disney (their infamous catchy Theme-Park-Song “It´s A Small World After All” is an ear-worm!) and wrote many theme songs like “The Parent Trap”, “Winnie The Pooh”, animated films like “The Sword In The Stone” or “The Jungle Book”. Their first real big hit was of course “Mary Poppins”.

Richard was an optimistic hedonist (he still is, I suppose), Robert more introverted. He enlisted as a 17-year-old in the army in 1942 “to kill Germans”. He was badly wounded, got a shot in his knee and saw many unbearable cruelties of war, among those the liberation of the Dachau Concentration Camp.

The brothers work on one hand did not automatically mean a common social life. In fact they separated for decades, as did their families, and occasionally met for working together. Real life was not as funny as in a typical Sherman-Brother-Song.

Richard always dreamed of writing THE great American symphony, which he never did, and Robert dreamed of writing THE great American novel. He after all wrote “Moose” which was published a few years ago and gained fate as painter with exhibitions around the world. But both will live forever with their immortal songs…

Before “Chitty” they quit the Disney Studios after Walt´s death. He always called them his “Boys” and their song “Feed The Birds” was not only Disney´s favorite but also performed at his funeral.
Then came the offer to create a new film musical with “Chitty” and both enthusiastically met the challenge. Again working with their musical director from “Mary Poppins”, Irwin Kostal, they created something very special with more songs, like “Mary Poppins”, on a very high level but also very popular. “Hushabye Mountain”, “Doll On A Music Box”, or “Roses Of Success” became big hits beside the title song. For “Me Ol´ Bamboo” Kostal employed 20 Xylophones- there could have been more, but there were no instruments and players left in London… (This is a highlight in this film when presented in 6-track-stereophonic sound!)

Although Robert died in 2012, Richard is still active in film business: “Little Nemo” and, again, “Winnie The Pooh”. The “Roses Of Success” are still flourishing!

Udo Heimansberg, September 2013


Film: THE BOYS
May 22, 2009, The Boys: the Sherman Brothers’ Story, a critically acclaimed documentary film about the pair. The film was directed and produced by their sons, Gregory V. Sherman and Jeff Sherman, and distributed by Walt Disney Pictures.

*Gert Fröbe: “Auf eine Neues, sagte er…” Albrecht Knaus Verlag, 1988 ISBN 3-8135-0701-7
 
 
   
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Updated 21-12-18